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Dirk Karl Buttler

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Notizen aus dem dritten Viertel: Der stille Irrtum der Buddenbrooks

Notizen aus dem dritten Viertel: Der stille Irrtum der Buddenbrooks

Es gibt Bücher, die man mit zwanzig liest, weil sie zum Kanon gehören. Und es gibt Bücher, die man mit sechzig noch einmal lesen sollte, weil sie plötzlich vom eigenen Leben erzählen. Thomas Manns Buddenbrooks gehört zu dieser zweiten Kategorie. Beim ersten Lesen geht es um eine Kaufmannsfamilie, um Handel,

Von Dirk Karl Buttler 18 Juli 2026
Notizen aus dem dritten Viertel: Das lachende Herz

Notizen aus dem dritten Viertel: Das lachende Herz

Charles Bukowski und die Zumutung, das eigene Leben nicht abzugeben. Es gibt Dichter, denen man nicht sofort zutraut, dass sie einem etwas über Well Aging sagen könnten. Charles Bukowski gehört dazu. Zu rau. Zu beschädigt. Zu sehr Kneipe, Körper, Zigaretten, Pferdewetten, Einsamkeit, Trotz. Zu wenig Rilke. Zu wenig Herbst. Zu

Von Dirk Karl Buttler 08 Juli 2026
Notizen aus dem dritten Viertel: Nicht jeder Anfang ist Flucht

Notizen aus dem dritten Viertel: Nicht jeder Anfang ist Flucht

Hermann Hesses „Stufen“ und die Kunst, weiterzugehen. Es gibt Gedichte, die durch zu häufiges Zitieren fast beschädigt werden. Hermann Hesses „Stufen“ gehört dazu. Vor allem eine Zeile hat sich aus dem Gedicht gelöst und ist in Kalender, Abschiedsreden, Umzugskarten, Neuanfangsrituale und Lebensratgeber gewandert: „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.

Von Dirk Karl Buttler 08 Juli 2026
Notizen aus dem dritten Viertel: Der Herbst ist keine Niederlage

Notizen aus dem dritten Viertel: Der Herbst ist keine Niederlage

Rilkes „Herbsttag“ und die Frage, was jetzt reifen darf. Rainer Maria Rilkes „Herbsttag“ beginnt mit einem Satz, der fast zu groß ist, um ihn beiläufig zu verwenden: „Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.“ Dieser Satz berührt mich, weil er nichts beschönigt und nichts zurücknimmt. Er sagt nicht:

Von Dirk Karl Buttler 08 Juli 2026
Notizen aus dem dritten Viertel: Der nächste Ring

Notizen aus dem dritten Viertel: Der nächste Ring

Der nächste Ring Warum Well Aging nicht im Spiegel beginnt Rainer Maria Rilke schreibt: „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen…“ Vielleicht ist das einer der schönsten Sätze über das Älterwerden, gerade weil er das Alter nicht direkt benennt. Er spricht nicht von Verlust. Nicht von Rückgang. Nicht von Verjüngung.

Von Dirk Karl Buttler 28 Juni 2026
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